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Für
mich das überraschende hierbei ist in
einem Land in dem vornehmlich der muslimische
Glaube vorherrscht,mit der Vergangenheit
der Geschichte des christlichen Glaubens
konfrontiert zu werden.Beschäftigt man
sich aber mit der Materie genauer ,so
kommt man zu der Erkenntniss ,das dieser
Sachverhalt im Grunde genommen überhaupt
kein Problem ist,denn auch im Koran
wird die heilige Jungfrau Maria erwähnt
und geschildert wie sie Christus gebar.Die
Mohamedaner erkennen Christus als Propheten
an,und haben daher vor seiner heiligen
Mutter eine tiefe Achtung. Da es
in der christlichen Welt seit Jahrhunderten
zwei Theorien über den Tod Marias gibt,ist
diese Frage nicht ganz unumstritten. Als
Hauptbeweise gelten das Wirken des heiligen
Johannes in Ephesos,dem
Christus seine Mutter am Kreuz anvertraute . Der
zweite Beweis soll darin liegen, das
die deutsche Ordensfrau Anna Katharina Emmerick
mit einer erstaunlichen Genauigkeit
den Hügel von Ephesos und das Haus in
ihren Visionen beschrieb.Aufgrund dieser
Visionen,die auch in einem Buch niedergeschrieben
wurden,sendete man 1891 eine wissenschaftliche
Expedition aus,bei welcher dann die
beschriebene Stelle und die Ruinen gefunden
worden.Es bestätigten sich die Angaben
der deutschen Ordensfrau,obwohl diese
niemals diesen Ort gesehen hatte. Erreichen
kann man dieses Heiligtum über eine
gute serpentinenreiche Strasse ,ca 6
km von Selcuk entfernt.Es befindet sich
auf dem Berge Panaya Kapulu in einer
wunderschönen Park- und Waldlandschaft.
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Weg zur heiligen Kapelle
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Die Grundmauern
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Der
Altar in der Kapelle
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Der
Eingang in die Kapelle,die
auf den Grundmauern des
Wohnhauses errichtet ist
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